Beginnen Sie mit der feinsten Körnung, die die schlimmste Spur auf der Fläche entfernt: meist 80 nach der Säge, 100 bis 120 nach der Hobelmaschine, 150 oder feiner nach dem Handhobel. Jeder gröbere Start ist Arbeit, die danach wieder weg muss.
Die Körnung zur Fläche passend wählen
- Sägespuren, Leimreste, Dellen: Körnung 80.
- Spuren von Dicken- oder Abrichthobel: 100 bis 120; Maschinenwellen sind flach.
- Neues, sauberes Holz aus dem Handel: 120.
- Nach Handhobel oder Ziehklinge: 150 oder 180; die Fläche ist schon glatt.
Warum ein zu grober Start Zeit kostet
Eine gröbere Körnung trägt schneller ab, kratzt aber tiefer. Ein Kratzer der Körnung 80 braucht 120 und dann 150 oder 180, um zu verschwinden. Hätte 120 gereicht, hat die 80 zwei volle Durchgänge und das Risiko einer Mulde hinzugefügt.
Dann Stufe um Stufe
80, 120, 150, 180, höchstens eine Körnung überspringen. Der Sprung von 80 auf 180 hinterlässt Kratzer, die erst unter der Oberfläche sichtbar werden. Zwischen den Körnungen mit Testbenzin abwischen und im Streiflicht prüfen.
Wo aufhören
Für die meisten filmbildenden Oberflächen reichen 150 bis 180; viel feiner zu schleifen kann das Holz polieren und die Haftung mancher Oberflächen verschlechtern.
In unserem Regal
Unser Regal Schleifmittel reicht von der Netzschleifscheibe Mirka Abranet Ace HD P40 für den groben Abtrag bis zum Nassschleifpapier von P400 bis P3000 für den Feinschliff.
Häufige Fragen aus der Werkstatt
Ist es falsch, mit 60 oder 80 zu beginnen?
Nur, wenn die Fläche es nicht braucht. Körnung 60 und 80 entfernen Sägespuren, Dellen und Leim schnell, aber jeder ihrer Kratzer braucht zwei bis drei feinere Körnungen, um zu verschwinden. Auf einem gehobelten Brett kostet ein Start mit 80 Arbeit und Risiko.
Wann zur nächsten Körnung wechseln?
Wenn die Kratzer der aktuellen Körnung alle Spuren der vorigen ersetzt haben. Ein leichtes Bleistiftgekritzel auf der Fläche hilft: Ist es weg, ist die Fläche in dieser Körnung gleichmäßig geschliffen. Abwischen mit Testbenzin und Streiflicht zeigen übrig gebliebene Kratzer.
Sind P-Körnungen und amerikanische Körnungen gleich?
In diesem Bereich nahezu. Europäisches Papier trägt P-Körnungen nach FEPA, amerikanisches oft CAMI-Nummern; bis etwa 220 liegen beide nur wenige Prozent auseinander, P120 und 120 verhalten sich also gleich. Erst im sehr feinen Bereich weichen sie ab.
Zuletzt geprüft: 26. Oktober 2026